Svenja Schulze

Förderung des Projektes „VaTI“ der Deutschen Rentenversicherung Westfalen in Münster durch das Bundesprogramm „rehapro“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales fördert mit dem Bundesprogramm „Innovative Wege zur Teilhabe am Arbeitsleben – reha pro“ Modellvorhaben zur Stärkung der Rehabilitation. Jobcenter und Rentenversicherungsträger können durch innovative Leistungen neue Ansätze zur Unterstützung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen und von Menschen mit Rehabilitationsbedarfen erproben. Zur Umsetzung des Programms stehen bis 2026 insgesamt rund eine Milliarde Euro zur Verfügung.


Im aktuellen zweiten Förderaufruf wird durch das Bundesprogramm „rehapro“ das Projekt „VaTi“ der Deutschen Rentenversicherung Westfalen mit über 5 Millionen Euro gefördert. Es ist eine gute Nachricht, dass in unserer Region innovative Ansätze, die eine längere Teilhabe von Menschen am Erwerbsleben ermöglichen sollen, entwickelt und erprobt werden können.


Im Mittelpunkt des Projektes „VaTi“ steht die umfassende, aktive und aufsuchende Beratung von Rehabilitandinnen und Rehabilitanden durch das VaTi-Team der Deutschen Rentenversicherung Westfalen und die frühzeitige Koordination des Rehabilitationsprozesses. Dadurch erhofft man sich bessere Erkenntnisse über Rehabilitationsprozesse von Menschen mit neurologischen Erkrankungen und Aufschlüsse über die tatsächlichen Bedarfe und durchschnittlichen Behandlungsdauern zu erhalten. Dadurch soll ein Beitrag zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen geleistet werden. Insgesamt ist für das Projekt eine Förderung in Höhe von 5.250.636,93 € vorgesehen.